13 April 2026, 12:12

NRW stockt juristische Ausbildung auf – 37 Prozent mehr Referendare ab 2026

Gerichtssaal-Szene mit sitzenden und stehenden Personen, Bänken links und rechts und Text unten, der "Court of Common Pleas, Westminster Hall, London, England" lautet.

NRW stockt juristische Ausbildung auf – 37 Prozent mehr Referendare ab 2026

Nordrhein-Westfalen baut sein juristisches Ausbildungsprogramm nach Jahren der Haushaltskürzungen wieder aus. Ab Juli 2024 wird das Land erneut in den Nachwuchs von Juristen investieren und damit eine vorübergehende Reduzierung der Ausbildungsplätze rückgängig machen. Ziel ist es, das Ausbildungsniveau von 2023 wiederherzustellen.

Die Bezirksregierung Münster ist für die Verwaltung der praktischen Ausbildungsabschnitte der Rechtsreferendare zuständig. Im Rahmen ihres Vorbereitungsdienstes absolvieren diese ein dreimonatiges Praktikum bei einer öffentlichen Behörde. Das Landgericht Münster fungiert dabei als zentrale Vermittlungsstelle für diese Positionen.

Bei einem jüngsten Treffen wurde die langjährige Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutionen gewürdigt. Vertreter sprachen über die fortschreitende Partnerschaft bei der Ausbildung junger Juristen.

Für das Jahr 2026 plant das Land die Einstellung von 1.700 neuen Rechtsreferendaren – ein Anstieg um 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit erreichen die Zahlen wieder das Niveau von 2023.

Die Entscheidung zur Aufstockung der juristischen Ausbildung folgt auf frühere Haushaltsbeschränkungen, die zu einer Verknappung der Ausbildungsmöglichkeiten geführt hatten. Mit den zusätzlichen Plätzen will das Land eine größere Gruppe angehender Juristen fördern. Die Bezirksregierung Münster und das Landgericht werden die Umsetzung des erweiterten Programms weiterhin eng abstimmen.

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