28 December 2025, 20:11

Nur Schwarz-Grün könnte 2026 in Baden-Württemberg eine stabile Regierung bilden

Eine Gruppe von Menschen in der Nähe eines Podiums mit Mikrofonen, Schildern auf Ständen, Flaggen und Schildern an der Wand, alles unter hellen Lichtern.

CDU-Vorsitzender Hagel sieht Alternativen zu den Grünen - Nur Schwarz-Grün könnte 2026 in Baden-Württemberg eine stabile Regierung bilden

Eine aktuelle Umfrage in Baden-Württemberg deutet darauf hin, dass nur eine Koalition aus CDU und Grünen bei der Landtagswahl 2026 eine Mehrheit sichern könnte. Andere mögliche Bündnisse, darunter eine 'Ampelkoalition' aus CDU, SPD und FDP, scheinen dagegen unwahrscheinlich, die notwendige Sitzmehrheit zu erreichen. Die Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Parteien zunehmend für den Wahlkampf positionieren.

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Die Mitte-Oktober durchgeführte Erhebung sieht die CDU bei 29 Prozent, die AfD bei 21 Prozent und die Grünen bei 20 Prozent. Es folgen die SPD mit 10 Prozent, die Linke mit 7 Prozent und die FDP mit 5 Prozent. Diese Zahlen legen nahe, dass einzig ein Bündnis aus CDU und Grünen die absolute Mehrheit überschreiten würde.

Der CDU-Landesvorsitzende Manuel Hagel hat sich offen für wechselnde Koalitionskonstellationen gezeigt. Obwohl seine Partei derzeit mit den Grünen regiert, erklärte er, sich vorstellen zu können, diese Partnerschaft zu beenden, falls sich alternative Optionen ergäben. Hagel erwähnte zudem die Möglichkeit einer Koalition aus CDU, SPD und FDP – doch die Umfragewerte deuten darauf hin, dass auch ein solches Bündnis keine Mehrheit erreichen würde. Der SPD-Spitzenkandidat Andreas Stoch bestätigte, dass Hagel ihn in den Koalitionsgesprächen bereits erwähnt habe. Unterdessen wirbt die SPD-Kandidatin Katja Weiger-Schick im Wahlkreis Balingen um ein Mandat im Landtag.

Die Umfrage unterstreicht die begrenzten Koalitionsoptionen für die nächste Landesregierung in Baden-Württemberg. Ein Bündnis aus CDU und Grünen bleibt laut aktuellen Prognosen die einzige realistische Mehrheitsperspektive. Sollten sich die Wählerpräferenzen bis 2026 verschieben, müssten die Parteien ihre Strategien jedoch anpassen.