Oldtimer-Traktor aus 1966 stoppt Zollbeamte an deutscher Grenze
Zollbeamte in Lindau haben kürzlich einen rumänischen Fahrer gestoppt, der versucht hatte, mit einem Oldtimer-Traktor die Grenze zu überqueren. Der 48-jährige Mann hatte vor der Einreise nach Deutschland die erforderlichen Zollformalitäten nicht erledigt. Die Behörden griffen ein, nachdem sie das Fahrzeug bei einer Routinekontrolle letzte Woche entdeckt hatten.
Bei dem Traktor handelt es sich um ein Modell, das erstmals am 1. Januar 1966 zugelassen wurde. Wie der Fahrer angab, transportierte er das Fahrzeug im Auftrag eines Freundes. Er behauptete, die Zollabwicklung nach seiner Rückkehr nach Rumänien abschließen zu wollen. Stattdessen stoppten Beamte der Lindauer Kontrollstelle die Fahrt und forderten die sofortige Zahlung der Einfuhrabgaben.
Der Mann beglich die Gebühr in Höhe von 316 Euro vor Ort. Nach der Zahlung durfte er seine Reise fortsetzen. Der Traktor war für 1.550 Schweizer Franken erworben worden, allerdings wurden keine weiteren Angaben zu Herkunft oder Zustand des Fahrzeugs gemacht.
Laut dem Hauptzollamt Ulm gibt es in den vergangenen zwei Jahren keine offiziellen Aufzeichnungen über ähnliche Fälle mit historischen Fahrzeugen. Daten von April 2024 bis April 2026 sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich, sodass unklar bleibt, wie häufig solche Vorfälle vorkommen.
Der Fahrer kam der Zollaufforderung nach und beglich die fälligen Abgaben, bevor er seine Fahrt fortsetzte. Der Fall unterstreicht, wie wichtig es ist, vor dem Grenztransport älterer Fahrzeuge alle Formalitäten zu erledigen. Nach dem Vorfall wurden keine weiteren Maßnahmen bekannt.






