Olympia-Outfits 2026: Stolz oder Stilbruch – Deutschland ist gespalten
Gretel BirnbaumDesigner Glööckler verrückt Olympia-Look: "Null Punkte" - Olympia-Outfits 2026: Stolz oder Stilbruch – Deutschland ist gespalten
Die neuen Outfits der deutschen Olympiamannschaft für die Winterspiele 2026 sorgen für geteilte Reaktionen. Während einige die Entwürfe als gelungenen Einheitslook feiern, bezeichnet ein bekannter Modeexperte sie als einfallslos.
Die rund 70 Teile umfassende Kollektion, die Adidas in Zusammenarbeit mit Athlet:innen entwickelt hat, soll deutschen Stolz auf der Weltbühne präsentieren.
Adidas arbeitete eng mit dem Team Deutschland zusammen, um die Outfits für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele zu gestalten. Die Sportmarke wollte dabei Leistung und nationale Identität in der etwa 70 Teile starken Kollektion vereinen.
Der vierfache Olympiasieger im Bobsport, Francesco Friedrich, begrüßte die Designs und nannte sie eine "Quelle des Stolzes". Seine Zustimmung steht im scharfen Kontrast zur Meinung des Modedesigners Harald Glöckler, der die Kollektion als "langweilig" und "weder innovativ noch erfrischend originell" abtat. Glöckler ging noch weiter und bewertete die Outfits mit null von zehn Punkten.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) verteidigte die Entwürfe. Präsident Thomas Weikert bezeichnete die Kollektion als "vollenden Erfolg", der das Team zusammenbringe. Nicht zum ersten Mal steht die Kleidung der Mannschaft in der Kritik – bereits bei den Sommerspielen 2021 in Tokio gab es ähnliche Vorbehalte.
Die neuen Olympischen Outfits spalten die Meinungen: Während Athlet:innen und Funktionäre die Designs loben, bemängeln Kritiker:innen mangelnde Kreativität. Die nun finalisierte Kollektion wird das Team Deutschland bei den Winterspielen 2026 tragen.
Adidas und der DOSB betonen die enge Zusammenarbeit mit den Sportler:innen, doch die Debatte über Stil und Originalität dürfte anhalten.
