03 March 2026, 15:15

Prien und Glißmann festigen Schleswig-Holsteins Macht in den Unionsparteien

Eine Frau in einer schwarzen Jacke und rotem Hemd spricht vor einer Tafel mit EU-bezogenem Text in ein Mikrofon.

Prien und Glißmann bleiben im CDU-Bundesvorstand - Prien und Glißmann festigen Schleswig-Holsteins Macht in den Unionsparteien

Zwei führende Politikerinnen aus Schleswig-Holstein haben ihre Positionen im Bundesvorstand der Union gefestigt. Karin Prien und Birte Glißmann wurden auf dem jüngsten Parteitag der Unionsparteien wiedergewählt. Ihre Aufgaben werden die Ausrichtung der Unionsparteien in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.

Karin Prien, die derzeit als Bundesbildungsministerin amtiert, wurde mit 604 Stimmen als stellvertretende Bundesvorsitzende bestätigt. Damit bleibt ihr Einfluss in der Unionspartei ungebrochen. Vor ihrer Tätigkeit auf Bundesebene war sie Bildungsministerin in Schleswig-Holstein.

Birte Glißmann, Landtagsabgeordnete aus dem Norden, zog mit 88,07 Prozent der Stimmen erneut in den Unionsparteien-Bundesvorstand ein. Seit 2022 ist sie dort als Beisitzerin – also als nicht geschäftsführendes Vorstandsmitglied – aktiv. Glißmann will die politischen Schwerpunkte Schleswig-Holsteins, darunter gesellschaftlicher Zusammenhalt und innere Sicherheit, auf die bundespolitische Agenda bringen.

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Beide Frauen gehören seit 2022 dem Unionsparteien-Bundesvorstand an. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther und der Europaabgeordnete Niclas Herbst bleiben unterdessen kraft Amtes beratende Mitglieder im CDU-Präsidium.

Die Wiederwahlen von Prien und Glißmann stärken den Einfluss Schleswig-Holsteins in der Unionsparteiführung. Ihre Themenschwerpunkte – von Bildung bis Sicherheit – werden künftig auch die bundespolitischen Entscheidungen mitprägen. Mit erfahrenen Kräften in Schlüsselpositionen bleibt die Parteistruktur stabil.