16 April 2026, 16:13

Rhein-Neckar-Sportpreis 2024: Olympiasiegerin und inklusive Vereine im Rampenlicht

Goldmedaille mit rot-weiß-blauem Band, beschriftet mit 'Meisterschaft' und einem Personenbild.

Rhein-Neckar-Sportpreis 2024: Olympiasiegerin und inklusive Vereine im Rampenlicht

Der Rhein-Neckar-Sportpreis – oft als "Oscar des Sports" der Region bezeichnet – feierte am Montagabend seine achte Auflage. Die festliche Verleihung fand im Mannheimer Rosengarten statt und ehrte Athletinnen, Athleten, Trainer sowie Vereine für ihre herausragenden Leistungen. Zu den Preisträgern zählte die Olympische Kugelstoß-Championin Yemisi Ogunleye, die in der Kategorie "Sportlerin des Jahres" den Hauptpreis entgegennahm.

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Die 26-jährige Goldmedaillengewinnerin aus Bellheim im Landkreis Germersheim begann ihre Leichtathletik-Karriere erst als Teenager, nachdem sie wegen zweier Knieverletzungen vom Turnen zum Kugelstoßen wechselte – und dort ihren Durchbruch schaffte. Ihre Trainerin, Iris Manke-Reimers, spielte eine Schlüsselfunktion bei der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele: Sie kündigte sogar ihren Job, um sich voll auf Ogunleyes Training konzentrieren zu können. Für dieses Engagement erhielt Manke-Reimers die Auszeichnung als "Trainerin des Jahres".

Den "Ehrenpreis für das Lebenswerk" übernahm Peter Hofmann, der seit über drei Jahrzehnten den Mannheimer Reitverein leitet. Zudem organisierte er mehr als 30 Jahre lang das traditionelle Maimarkt-Turnier in Mannheim. Derweil wurde der Judo-Club Speyer als "Vorbildverein des Jahres" prämiert – insbesondere für seine inklusiven Angebote, die Menschen mit geistigen Behinderungen gezielt fördern.

Die Preisverleihung unterstrich sowohl individuelle Spitzenleistungen als auch gesellschaftliches Engagement: Ogunleyes Olympiasieg und die Hingabe ihrer Trainerin setzten Maßstäbe, während Hofmanns jahrzehntelanges Wirken für den lokalen Sport gewürdigt wurde. Die Gala zeigte einmal mehr, wie sehr die Region Spitzenförderung und Inklusion im Sport vorantreibt.

Quelle