14 March 2026, 20:12

Schwäbisch Gmünd will Schüler wieder zum Klassenzimmerputzen verpflichten

Vier Personen, zwei Jungen und zwei Mädchen, kehren eine Straße mit Besen, einer Junge hält einen Eimer und Deckel, mit einem Fahrrad, Zaun, Pflanzen, Laternenpfähle, Gebäude und einen klaren Himmel im Hintergrund.

CDU-Bürgermeister fordert Schüler auf, Schulen zu reinigen - Schwäbisch Gmünd will Schüler wieder zum Klassenzimmerputzen verpflichten

Die Stadt Schwäbisch Gmünd gibt jährlich 4,5 Millionen Euro für die Reinigung von Schulen, Kindergärten und anderen öffentlichen Gebäuden aus. Um Kosten zu sparen, hat Bürgermeister Richard Arnold vorgeschlagen, eine alte Praxis wiederzubeleben: Schüler sollen beim Säubern ihrer eigenen Klassenzimmer mithelfen.

Jahre lang putzten die Schüler in Schwäbisch Gmünd abwechselnd freitags und samstags ihre Schulräume. Diese Tradition wurde eingestellt, doch nun sieht sich die Stadt mit steigenden Ausgaben für professionelle Reinigungskräfte konfrontiert. Arnold, der die Stadt seit 2009 regiert, ist überzeugt, dass die Wiedereinführung der Schüler-Putzpflichten die finanzielle Belastung verringern könnte.

Bisher hat keine andere deutsche Kommune in den letzten Jahren ähnliche Modelle wiederaufgenommen. Der Vorschlag kommt zu einer Zeit, in der lokale Behörden nach Wegen suchen, ihre Haushalte zu konsolidieren, ohne dabei wichtige Dienstleistungen zu kürzen.

Falls der Plan umgesetzt wird, würden einige Reinigungsaufgaben wieder auf die Schüler übertragen. Ziel ist es, die jährlichen Reinigungskosten der Stadt in Höhe von 4,5 Millionen Euro zu senken. Noch ist jedoch nicht bekannt, ob die Schulen die Änderung tatsächlich einführen werden.

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