31 December 2025, 04:26

Söder unterstützt Merz im Rentenstreit und fordert mehr Einheit in der Koalition

Eine Konferenzszene mit Sitzreihen und einer Bühne, auf der eine Diskussion zwischen Medienvertretern und Eigentümern stattfindet, mit einem großen Banner und einer Wand im Hintergrund.

Söder unterstützt Merz im Rentenstreit und fordert mehr Einheit in der Koalition

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich in die laufende Rentendebatte eingeschaltet und unterstützt Bundeskanzler Friedrich Merz, während er gleichzeitig zur Einheit der Koalition aufruft. In seinen Äußerungen ging er auch auf die Kritik am Einfluss der SPD ein und wies Vorwürfe innerparteilichen Verrats in der Regierung zurück.

Söder machte deutlich, dass er Merz sowie Finanzminister Jens Spahn nicht untergraben werde, und lehnte Andeutungen, man „steche ihnen in den Rücken“, entschieden ab. Stattdessen betonte er die Notwendigkeit von Zusammenhalt und argumentierte, der Kanzler müsse die Koalition in zentralen Politikbereichen zusammenhalten.

In der Rentendebatte schloss sich Söder Merz’ Forderungen nach dem Rentenpaket an, das ab Januar 2026 die geplante Aktivrente sowie staatlich geförderte private Vorsorge umfasst. Er unterstrich die Notwendigkeit, mehr zu arbeiten, um das System zu erhalten – mit dem Satz „Wir müssen wieder mehr arbeiten“ – und positionierte sich damit im Einklang mit Merz’ Vorschlägen. Spahn hatte zuvor gewarnt, eine Ablehnung des Pakets könnte Fortschritte bei der Rente und anderen Gesetzen blockieren.

Der Ministerpräsident stellte zudem die Stärke der SPD infrage und deutete an, deren Einfluss werde möglicherweise überschätzt. Zu dem Streit über das Rentenniveau von 48 Prozent, der seit der Wahl 2021 schwelt, äußerte er sich nicht direkt.

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Söders Eingreifen unterstreicht seine Unterstützung für Merz’ Rentenvorhaben, während er die Stabilität der Koalition in den Vordergrund stellt. Die Debatte dauert an, während die Regierung über Finanzierungsfragen und langfristige Politik streitet. Eine Einigung auf das 48-Prozent-Rentenniveau steht weiterhin aus.