12 March 2026, 18:13

SparkassenVersicherung profitiert 2025 von deutlich weniger Sturmschäden und steigert Gewinn

Ein Haus mit einem durch einen Sturm beschädigten Dach, umgeben von Pflanzen, Gras, Bäumen und unter einem bewölkten Himmel.

Sparkassen-Versicherer zahlen weniger für Wetterschäden - SparkassenVersicherung profitiert 2025 von deutlich weniger Sturmschäden und steigert Gewinn

Die SparkassenVersicherung (SV) meldete für das Jahr 2025 einen deutlichen Rückgang der wetterbedingten Schadensfälle, was zu einem Anstieg des Nettogewinns um 42 Prozent führte. Der in Stuttgart ansässige Versicherer verzeichnete einen drastischen Rückgang der Sturmschäden – von 397 Millionen Euro im Jahr 2024 auf nur noch 87,4 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Trotz dieser positiven Entwicklung blieben steigende Wasserschäden und inflationsbedingte Reparaturkosten zentrale Herausforderungen.

Das Unternehmen, das 2004 aus der Fusion zweier regionaler Versicherer hervorging, beschäftigt heute über 5.400 Mitarbeiter. Die Kernregionen der SV blieben 2025 von schweren Stürmen, Überschwemmungen oder Hagel verschont, was zu deutlich weniger Schadensmeldungen führte als in den Vorjahren. Dieses ruhige Wetter folgte auf das Jahr 2024, das als viertschlimstes in der Unternehmensgeschichte in Sachen Sturmzerstörung gegolten hatte – mit erheblichen Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen.

Die Gesamtzahl der Schadensfälle sank 2025 um etwa 10 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro, vor allem wegen des starken Rückgangs der Sturm-Schadenszahlungen. Allerdings stiegen die Meldungen zu Wasserschäden weiter an – um rund 25 Prozent in den letzten fünf Jahren. Zudem trieb die Inflation die Reparaturkosten in die Höhe und minderte so teilweise die Einsparungen durch weniger Sturmschäden.

Die finanzielle Performance des Unternehmens verbesserte sich insgesamt: Die Prämieneinnahmen stiegen um 7,2 Prozent auf rund 4,0 Milliarden Euro, getrieben durch Lebensversicherungen und andere Policen. CEO Andreas Jahn betonte, dass 2025 zwar ein außergewöhnlich günstiges Jahr für wetterbedingte Schäden gewesen sei, der Klimawandel und extreme Wetterereignisse aber auch künftig prägende Faktoren bleiben würden.

Der Nettogewinn der SV kletterte 2025 auf 147 Millionen Euro, begünstigt durch geringere Sturmschäden und stabile Prämieneinnahmen. Die Ergebnisse des Versicherers spiegeln somit eine Mischung aus verbesserten Wetterbedingungen und anhaltendem Druck durch wasserbedingte Vorfälle wider. Mit über 5.400 Beschäftigten beobachtet das Unternehmen weiterhin die langfristigen Risiken, die mit Klimaveränderungen einhergehen.

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