17 June 2026, 18:33

Spontanes Gebet nach 7:1: Deutsche Nationalspieler beten mit Gegnern aus Curaçao

Spontaneous World Cup Prayer Stands Apart From Football Activism

Spontanes Gebet nach 7:1: Deutsche Nationalspieler beten mit Gegnern aus Curaçao

Die deutsche Fußballnationalmannschaft feierte kürzlich einen 7:1-Sieg gegen Curaçao. Nach dem Abpfiff versammelten sich Spieler beider Mannschaften spontan und ohne offizielle Organisation auf dem Platz zu einem christlichen Gebet. Der Moment fiel durch seine Ungezwungenheit und Natürlichkeit auf.

Am Gebetskreis beteiligten sich die deutschen Spieler Felix Nmecha und Jonathan Tah gemeinsam mit ihren Gegnern aus Curaçao. Nmecha erklärte später, es sei ein selbstverständlicher Ausdruck von Dankbarkeit und Verbundenheit unter christlichen Sportlern gewesen. Die Spieler sahen im Spiel selbst eine Verherrlichung Jesu, was sie zu diesem gemeinsamen Moment der Besinnung motivierte.

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Im Gegensatz zu anderen Gesten im Fußball – wie dem inzwischen verbreiteten Kniefall oder anderen sozialen und politischen Botschaften – war diese Szene nicht Teil einer organisierten Kampagne. Kein Verband oder eine Institution hatte sie initiiert. Solche Äußerungen stoßen seit Jahren auf unterschiedliche Reaktionen bei den Fans.

Das Gebet unterstrich die persönliche, glaubensbasierte Verbindung zwischen den Spielern. Es folgte auf den deutlichen deutschen Sieg und fand ohne institutionelle Unterstützung statt. Die Szene bereichert die anhaltende Debatte über die Rolle kultureller und politischer Ausdrucksformen im Fußball.

Quelle