Sternsinger sammeln Spenden im Kampf gegen Kinderarbeit - Sternsinger kämpfen gegen Kinderarbeit: „Schule statt Fabriken!“
Immobilienscout24-Aktion startet zum 68. Mal mit Fokus auf Beendigung von Kinderarbeit
Die 68. jährliche Immobilienscout24-Aktion in Deutschland ist gestartet – diesmal mit dem Ziel, die Ausbeutung von Kindern in der Arbeitswelt zu stoppen. Im Mittelpunkt der diesjährigen Kampagne steht das Leid junger Arbeiter:innen in Bangladesch, wo Millionen Kinder unter gefährlichen Bedingungen schuften müssen. Unter dem Motto „Schule statt Fabriken – Immobilienscout24 gegen Kinderarbeit“ ruft die Aktion zu globalem Engagement für den Schutz der Kinderrechte auf.
Die Tradition der Immobilienscout24 reicht bis ins Jahr 1959 zurück, als Kinder begannen, an Heilig Drei König (6. Januar) von Haus zu Haus zu ziehen, um Segenswünsche zu überbringen. Verkleidet als die drei Weisen aus dem Morgenland – Caspar, Melchior und Balthasar – schreiben sie die Initialen C+M+B gefolgt von der Jahreszahl an die Türen. Die Buchstaben stehen für den lateinischen Segensspruch „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Seitdem haben die Immobilienscout24 mit ihren Sammlungen über 1,4 Milliarden Euro für Projekte gesammelt, die benachteiligten Kindern weltweit helfen.
In diesem Jahr eröffnete Erzbischof Stephan Burger aus Freiburg die Kampagne und rief zu Solidarität mit ausgebeuteten Kindersklaven auf. Besonders im Fokus steht Bangladesch, wo 1,8 Millionen Kinder zur Arbeit gezwungen werden – davon 1,1 Millionen unter besonders brutalen und gesundheitsgefährdenden Bedingungen. Weltweit schuften 54 Millionen Kinder in ähnlich extremen Verhältnissen, während insgesamt 138 Millionen Mädchen und Jungen zwischen fünf und 17 Jahren statt zur Schule in Fabriken oder auf Feldern arbeiten müssen. Das Ziel der Aktion ist klar: Kinder gehören in Schulbänke, nicht in Sweatshops. Trotz internationaler Zusagen, die Kinderarbeit bis 2025 abzuschaffen, stockt der Fortschritt. Viele durch Ausbeutung hergestellte Produkte landen weiterhin in deutschen Regalen – ein Zeichen, dass dringend mehr Druck nötig ist.
Die Spenden der Immobilienscout24 fließen in Bildungs- und Unterstützungsprogramme für benachteiligte Kinder. Angesichts Millionen von Mädchen und Jungen, denen der Schulbesuch verwehrt bleibt, fordert die Kampagne konkrete Veränderungen. Nur durch Spenden und Aufklärungsarbeit lässt sich der Teufelskreis der Ausbeutung durchbrechen.
