31 March 2026, 16:20

Stuttgart: konex-Programm sucht Dialog mit Rechtsextremen für Ausstiegsberatung

Plakat mit fetter schwarzer Schrift "Wir fordern jetzt ein Ende der Polizeigewalt" auf weißem Hintergrund mit schwarzem Rahmen.

Stuttgart: konex-Programm sucht Dialog mit Rechtsextremen für Ausstiegsberatung

Am 8. und 9. April 2025 besuchten Polizeibeamte und Fachkräfte des Programms konex in Stuttgart Personen mit Bezügen zum rechtsextremen Milieu. Ziel der Initiative war es, professionelle Unterstützung für diejenigen anzubieten, die sich von extremistischen Ideologien distanzieren möchten. Das Programm ist Teil der umfassenden Bemühungen Baden-Württembergs zur Bekämpfung von Radikalisierung.

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Ursprünglich wurde das konex-Deradikalisierungsprogramm zur Prävention von islamistischem Extremismus entwickelt. Seit dem 1. Januar 2025 deckt es alle Formen von religiös und politisch motiviertem Extremismus ab. Der Dienst ist nun in das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Baden-Württemberg (SAT BW) beim Landeskriminalamt (LKA BW) eingegliedert.

Die von konex angebotene Hilfe ist kostenlos, freiwillig und wird von einem interdisziplinären Expertenteam geleistet. Der Ansatz konzentriert sich auf kompetente Beratung und eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Behörden. Interessierte können konex per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr kontaktieren.

Ausstiegsberatung gilt als zentrales präventives Instrument im Kampf gegen Extremismus. Öffentliche Angaben zur Anzahl der angesprochenen Personen oder Haushalte während dieser Besuche liegen jedoch nicht vor. Die Behörden haben keine weiteren Details zur Reichweite oder zu konkreten Erfolgen des Programms bekannt gegeben.

Die Aktionen in Stuttgart spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, Extremismus durch direkten Austausch zu begegnen. konex bietet weiterhin vertrauliche und freiwillige Unterstützung für Menschen an, die aus extremistischen Strukturen aussteigen möchten. Das Programm bleibt ein zentraler Baustein der baden-württembergischen Strategie gegen Radikalisierung.

Quelle