Tesla baut Grünheide aus: Tausende Jobs und mehr Autos ab Juli
Tesla baut seine Aktivitäten in Grünheide, Brandenburg, aus und plant eine Steigerung der Produktion sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das Unternehmen strebt an, seine Ausstoßzahlen in den kommenden Monaten deutlich zu erhöhen. Lokale Vertreter begrüßen das Wachstum und betonen die positive Wirkung auf die Wirtschaft der Region.
Im April kündigte Tesla an, rund 1.000 neue Mitarbeiter für das Werk in Grünheide einzustellen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (Brandenburg) lobte diesen Schritt als wichtigen Impuls für den Arbeitsmarkt des Landes.
Die Produktionsziele sind ehrgeizig: Bereits ab Juli will Tesla die wöchentliche Fertigung auf 6.200 Fahrzeuge hochfahren. Bis Oktober soll die Kapazität dann auf 7.500 Fahrzeuge pro Woche steigen. Langfristig plant das Unternehmen zudem, über 1.500 weitere Stellen im Bereich der Batteriezellenproduktion zu schaffen.
Wirtschaftsministerin Martina Klement unterstrich die wachsende industrielle Stärke Grünheides. Sie hob die zügige Errichtung und Genehmigung der Gigafactory als Vorbild für Effizienz hervor. Die Landesregierung möchte diese „Tesla-Geschwindigkeit“ nun auch auf andere Projekte in Brandenburg übertragen.
Mit der Expansion wird Tesla zum größten Arbeitgeber des Landes. Die Landesregierung unterstützt das Wachstum des Unternehmens und will weitere Investitionen anziehen. Die Pläne spiegeln einen übergeordneten Trend wider: Immer mehr internationale Unternehmen expandieren in der Region.
