11 April 2026, 14:15

Ulm wird mit MiniVeriQant zum Quantentechnologie-Hotspot der Zukunft

Ein detailliertes Bild eines Fabrikinneren mit einer zentralen großen Maschine, umgeben von verschiedenen Maschinen, Rohren, einer Tür, einem Wagen, einem Tisch, einem Stuhl, einem Schild mit der Aufschrift "American Foundry Equipment Co, Indiana", Fenstern und Deckenlampen.

Ulm wird mit MiniVeriQant zum Quantentechnologie-Hotspot der Zukunft

Ulm soll dank des MiniVeriQant-Projekts zu einer weltweiten Führungsmacht in der Quantentechnologie-Produktion werden. Die mit 2,5 Millionen Euro geförderte Initiative schafft eine hochmoderne Infrastruktur für die Herstellung und Überprüfung miniaturisierter Quantenysteme.

Das Projekt zielt darauf ab, kritische Lücken im Ökosystem der Quantentechnologie zu schließen und gleichzeitig die regionale Innovation zu stärken. Im Mittelpunkt von MiniVeriQant steht der Aufbau einer innovativen Mikroproduktionsanlage in Ulm. Diese Anlage wird vier Hochtechnologie-Systeme umfassen, die präzise Vorlagen erstellen und komplexe Strukturen in Materialien integrieren können. Neben der Produktion etabliert das Projekt strenge Testverfahren, darunter hochauflösende Elektronenmikroskopie und Schwingungsprüfungen, um die Qualitätssicherung für Quantensysteme zu gewährleisten.

Die Finanzierung des Vorhabens stammt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), mit zusätzlicher Unterstützung durch das baden-württembergische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, die Wirtschaftsministerin des Landes, betonte die strategische Bedeutung der Investition und erklärte, diese stärke die Schlüsseltechnologien in der Region. Das Projekt ist Teil der "Plattform für strategische Technologien für Europa" (STEP) und unterstreicht damit seine Rolle bei der Weiterentwicklung industrieller Quantentechnologien.

Die neue Infrastruktur wird am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Ulm angesiedelt sein. Sie ist darauf ausgelegt, ein breites Spektrum regionaler Partner – von Start-ups bis zu etablierten Unternehmen – zu bedienen und festigt so Ulms Position als Zentrum für Quantentechnologie.

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Das MiniVeriQant-Projekt stellt modernste Produktions- und Prüfwerkzeuge für miniaturisierte Quantensysteme bereit. Mit einer Förderung von 2,5 Millionen Euro und hochentwickelten Testanlagen soll es sowohl die lokale Industrie als auch die globale Wettbewerbsfähigkeit stärken. Die Initiative steht zudem im Einklang mit den europäischen Bestrebungen, strategische Quantentechnologien voranzutreiben.

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