29 June 2026, 20:19

VBU warnt vor Reformplänen: Minijobs drohen mit Bürokratie und Kosten zu scheitern

Minijob-Reform: Baden-Württembergischer Unternehmensverband fordert Stopp

VBU warnt vor Reformplänen: Minijobs drohen mit Bürokratie und Kosten zu scheitern

Der Verband Badischer Unternehmen und Organisationen (VBU) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre geplanten Reformen des Minijob-Systems in Deutschland fallen zu lassen. Die Änderungen würden dem Verband zufolge sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber mit höheren Kosten und mehr Bürokratie belasten.

Minijobs sind derzeit in vielen Branchen – darunter Handwerk, Einzelhandel, Gastronomie und soziale Einrichtungen – unverzichtbar, um saisonale Spitzenzeiten und kurzfristige Personalengpässe zu bewältigen. Sie bieten die Flexibilität, auf die Unternehmen angewiesen sind.

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Laut den Reformvorschlägen würden Minijobber künftig weniger Nettoeinkommen erhalten, während Arbeitgeber mit steigenden Lohnkosten, zusätzlichem Verwaltungsaufwand und geringerer Flexibilität bei der Personalplanung konfrontiert wären. Der VBU spricht von einer „versteckten Steuer- und Abgabenbelastung“ und fordert die Regierung auf, stattdessen Bürokratieabbau voranzutreiben, anstatt die Reformen umzusetzen.

Bisher wurde noch keine endgültige Entscheidung über die Reform der geringfügigen Beschäftigung getroffen. Die Position des VBU unterstreicht die Sorgen vor finanziellen und administrativen Belastungen für Unternehmen. Ohne Anpassungen des Vorschlags könnten sich Betriebe mit höheren Ausgaben und weniger Anpassungsfähigkeit konfrontiert sehen. Die Bundesregierung hat noch nicht über die weiteren Schritte in der Sache entschieden.

Quelle