VfB Stuttgart und HSV im Transfer-Kampf
VfB Stuttgart und HSV liefern sich Transferduell
Auf der Suche nach Verstärkung für die Offensive haben die beiden Bundesliga-Vereine VfB Stuttgart und der Hamburger SV offenbar denselben Spieler ins Visier genommen.
- Dezember 2025, 07:17 Uhr
Zwei deutsche Klubs buhlen um den 18-jährigen Stürmer Sidiki Chérif, während sich das Transferfenster im Januar nähert. Sowohl der VfB Stuttgart als auch der Hamburger SV zeigen großes Interesse an dem Angreifer von Angers SCO, der in dieser Saison in der Ligue 1 überzeugt hat. Zwar steht noch keine Einigung in Aussicht, doch der Wettbewerb um seine Dienste wird immer intensiver.
Chérif hat sich in der Spielzeit 2023/24 zu einer Schlüsselfigur bei Angers entwickelt: In 14 Ligaspielen stand er zehnmal in der Startelf und erzielte dabei drei Tore. Seine Leistungen haben europaweit Aufmerksamkeit erregt – neben Stuttgart und Hamburg beobachten auch der AC Mailand, die AS Rom, Udinese Calcio und der FC Villarreal seine Entwicklung. Die Spanier sollen bereits ein Angebot über 20 Millionen Euro vorgelegt haben, das Angers jedoch ablehnte, da der Verein mindestens 25 Millionen fordert.
Sowohl die Schwaben als auch der HSV sind bestrebt, ihre Offensive zu verstärken. Stuttgart kämpft mit Verletzungen und Abgängen, während Hamburg unter Formschwächen und Fitnessproblemen seiner Stürmer leidet. Zuvor war der VfB mit Younes Ebnoutalib von der SV Elversberg in Verbindung gebracht worden, der HSV hatte sich nach Danylo Sikan von Trabzonspor umgesehen. Nun scheint Chérif jedoch die erste Wahl beider Klubs zu sein.
Laut Berichten ist Stuttgart bereit, den Transfer voranzutreiben, während der HSV bereits Gespräche mit den Beratern des Spielers geführt haben soll. Da Chérifs Vertrag noch bis 2028 läuft, wäre ein Wechsel nur gegen eine hohe Ablösesumme möglich – voraussichtlich im Bereich von 25 bis 30 Millionen Euro.
Das Rennen um Chérif bleibt bis zum Jahresende 2025 offen. Stuttgart und Hamburg gelten zwar als Favoriten, doch weitere europäische Top-Klubs könnten noch in die Verhandlungen einsteigen. Seine Zukunft hängt davon ab, ob Angers ein Angebot erhält, das den eigenen Vorstellungen entspricht.
