Villingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Verwaltung
Oswin BolanderVillingen-Schwenningen setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Verwaltung
Villingen-Schwenningen modernisiert Verwaltung mit SAP S/4HANA
Die Stadt Villingen-Schwenningen hat ihre zentralen Verwaltungsprozesse durch die Einführung von SAP S/4HANA auf den neuesten Stand gebracht. Die neue ERP-Plattform vereinfacht finanzielle Abläufe, reduziert manuelle Arbeitsschritte und steigert die Effizienz. Bürgermeister Jürgen Roth bezeichnete den Schritt als wichtigen Meilenstein für die digitale Infrastruktur der Stadt.
Durch den Umstieg auf SAP S/4HANA werden Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung beschleunigt. Finanzdaten sind nun leichter zugänglich, was Verzögerungen verringert und Fehlerquoten senkt. Elektronische Workflows für die Verwaltung von Geschäftspartnern sowie ein integriertes Rechnungssystem haben veraltete manuelle Prozesse abgelöst.
Bürgermeister Roth würdigte die Errungenschaft in einer öffentlichen Stellungnahme und dankte den städtischen Mitarbeitenden sowie den Partnern von Komm.ONE für ihr Engagement. Das System bündelt zudem die Abläufe der Stadtentwässerung und des Abwasserzweckverbands Oberer Neckar, was die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit erleichtert.
Weitere Modernisierungen sind geplant: 2026 soll das zentrale Personalverwaltungssystem migriert werden. Größere Ausrollungen für die kommunale Verwaltung und technische Dienste folgen 2026 und 2027. Ziel ist ein vollumfänglich integriertes IT-System, das künftige Digitalprojekte unterstützt.
Das neue SAP S/4HANA senkt Bearbeitungskosten, beschleunigt Reaktionszeiten und minimiert Fehler. Mit der schrittweisen Einbindung weiterer Fachbereiche in den kommenden Jahren strebt Villingen-Schwenningen ein einheitliches, modernisiertes Verwaltungsgerüst an. Die Veränderungen sollen den Arbeitsalltag optimieren und Raum für weitere Innovationen schaffen.






