21 March 2026, 16:18

Waldcafé Forellenteich kämpft um Überleben – kann ein Sternekoch helfen?

Außenansicht eines schottischen Inns in San Francisco, Kalifornien, mit einem Haus mit Dach und Fenstern, einem Holzzaun, Pflanzen, Gras, Bäumen, Schildern, Strommasten mit Drähten, einer Straßenlaterne, Fahrzeugen auf der Straße und einem bewölkten Himmel.

Waldcafé Forellenteich kämpft um Überleben – kann ein Sternekoch helfen?

Ein ruhiges Café, versteckt im Harz, kämpft um Gäste. Das Waldcafé Forellenteich in Braunlage, betrieben von Jan und Petra, verzeichnet seit einiger Zeit einen stetigen Rückgang an Besuchern. Um dorthin zu gelangen, muss man 15 Minuten durch den Wald laufen – doch selbst diese idyllische Abgeschiedenheit reicht nicht mehr aus, um die Gäste zurückzuhalten.

Jan und Petra übernahmen das Café, nachdem Jans Ex-Frau, die das Lokal einst führte, gegangen war. Sie war bei den Stammgästen sehr beliebt, und manche vergleichen den Service noch heute mit ihrer Zeit. Petra hingegen steht wegen ihrer schroffen Art in der Kritik, die viele abschreckend finden. Sie gibt zu, dass Stress sie manchmal hart wirken lässt, betont aber, dass sie niemanden verärgern wolle.

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Als der Sternekoch Frank Rosin zu einem Testessen vorbeikam, fiel ihm sofort das fehlende Wärmeverhältnis zwischen Petra und den Gästen auf. Sein Feedback brachte sie zu Tränen, und sie nahm sich eine Woche Zeit, um über die Kritik nachzudenken. Rosin riet dem Paar, alte Konflikte hinter sich zu lassen und sich darauf zu konzentrieren, die Besucher willkommen zu heißen.

Nach dem Umdenken kehrte Petra mit einer neuen Einstellung zurück. Beim zweiten Testessen war ihr Service spürbar besser. Rosins Rat schien zu wirken – doch ob das Café eine Zukunft hat, hängt davon ab, ob mehr Gäste den Weg durch den Wald auf sich nehmen.

Die genauen Gründe für den Niedergang des Cafés bleiben unklar, da es keine öffentlichen Daten zu früheren Besucherzahlen gibt. Mögliche Faktoren könnten die Konkurrenz durch benachbarte Restaurants, wirtschaftliche Veränderungen in der Region oder die Nachwirkungen der Pandemie sein. Fürs Erste arbeiten Jan und Petra daran, ihren Ruf wieder aufzubauen – Schritt für Schritt, Mahlzeit für Mahlzeit.

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