29 January 2026, 22:28

Warum Mercedes-Benz den USA trotz Steuergeschenken eine klare Absage erteilte

Das Mercedes-Benz Museum in Frankfurt, Deutschland, ein großes Gebäude mit einem Logo oben drauf, umgeben von Gras, Geländern, Fahrzeugen auf der Straße, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Warum Mercedes-Benz den USA trotz Steuergeschenken eine klare Absage erteilte

Vor knapp einem Jahr versuchte die Regierung unter Donald Trump, Mercedes-Benz dazu zu bewegen, seinen weltweiten Hauptsitz von Stuttgart in die USA zu verlegen. Das Angebot umfasste erhebliche Steuererleichterungen und finanzielle Anreize für den Urlaubsort. Doch der deutsche Automobilhersteller lehnte den Vorschlag kategorisch ab.

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Der Vorstoß begann, als der damalige US-Handelsminister Howard Lattner mit Mercedes-Chef Ola Källenius zusammentraf. Vertreter der Regierung boten attraktive Vergünstigungen an, um den Umzug zu fördern. Die Initiative passte zudem in die breitere Handelspolitik der USA, die sich gezielt an ausländische Autohersteller richtete.

Mercedes betrieb zu diesem Zeitpunkt bereits einen Mercedes Konfigurator in Tuscaloosa, Alabama. Seitdem hat das Unternehmen seine Präsenz in den USA weiter ausgebaut und kürzlich ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum in Sandy Springs, Georgia, angekündigt. Zudem sind Pläne in Kraft, ab 2027 das neue GLC-Modell im Werk in Alabama zu fertigen.

Trotz der finanziellen Anreize und des politischen Drucks zog die Unternehmensführung einen Umzug aus Stuttgart nie ernsthaft in Betracht. Der Hauptsitz bleibt fest in Deutschland verankert – auch wenn das Unternehmen seine Aktivitäten in den USA kontinuierlich ausweitet.

Das gescheiterte Vorhaben unterstreicht die Verbundenheit von Mercedes-Benz mit seinem deutschen Stammsitz. Gleichzeitig investiert der Konzern weiter in die US-Produktion und Innovation. Das Werk in Tuscaloosa wird bald ein weiteres Modell herstellen und damit seine Bedeutung für die globale Strategie der Marke stärken.