14 January 2026, 18:37

WEtell Hub startet als datenschutzfreundliche Alternative für digitales Arbeiten in Deutschland

Ein offenes Hauptbuch, das eine Liste von Artikeln auf einer seiner Seiten anzeigt.

WEtell Hub startet als datenschutzfreundliche Alternative für digitales Arbeiten in Deutschland

Neuer digitaler Arbeitsraum mit Fokus auf Datenschutz und Nachhaltigkeit startet in Deutschland

Unter dem Namen WEtell Hub ist in Deutschland ein neuer digitaler Arbeitsraum an den Start gegangen, der eine Alternative zu den Plattformen der Tech-Giganten bieten will. Das Projekt verbindet alltagstaugliche Tools mit starkem Datenschutz und umweltfreundlichen Praktiken – zu einer Zeit, in der die Sorge um die Online-Privatsphäre unter deutschen Internetnutzern weiter wächst.

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WEtell wurde 2019 von Andreas Schmucker, Alma Spribille und Nico Tucher gegründet, mit dem Ziel, einen Mobilfunkdienst zu schaffen, der Nachhaltigkeit, Datenschutz und Fairness in den Vordergrund stellt. Mittlerweile nutzen fast 30.000 Menschen die Tarife des Anbieters.

Mit dem WEtell Hub weitet das Unternehmen diese Mission nun aus: Die Plattform bietet einen einheitlichen digitalen Arbeitsbereich mit E-Mail-Diensten, Cloud-Speicher, Kalendern, Organisationstools und Online-Büroanwendungen – alles entwickelt mit Blick auf Klimaschutz und Nutzerprivatsphäre. Statt in direkter Konkurrenz zu etablierten Anbietern zu treten, soll der Hub vor allem privacy-fokussierte Alternativen sichtbarer und leichter zugänglich machen. Zur Finanzierung setzt WEtell auf Crowdfunding; bisher wurden jedoch keine konkreten Unterstützer öffentlich genannt. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Besorgnis über Datensicherheit: 2024 gaben über drei Viertel der deutschen Internetnutzer in einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom an, sich Sorgen um die Sicherheit ihrer persönlichen Daten im Netz zu machen.

Der WEtell Hub verfolgt damit einen anderen Ansatz für digitale Werkzeuge – einer, der Privatsphäre und ökologische Verantwortung in den Mittelpunkt stellt. Mit der laufenden Crowdfunding-Kampagne wirbt die Plattform nun um Nutzer, die nach Alternativen zu den gängigen Tech-Diensten suchen. Ob das Projekt Erfolg hat, wird davon abhängen, ob die Menschen einen Arbeitsraum annehmen, der auf ethischen Prinzipien statt auf Profitmaximierung basiert.