ZF und IG Metall vereinbaren sozialverträgliche Umstrukturierung der Division E

Sandro Gute
Sandro Gute
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Ein Plakat mit Bäumen und einem Himmel-Hintergrund mit dem Text "Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".Sandro Gute

ZF und IG Metall vereinbaren sozialverträgliche Umstrukturierung der Division E

ZF einigt sich mit Betriebsrat und IG Metall auf Umstrukturierung der Division E

ZF hat sich mit seinem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall auf eine Umstrukturierung der Division E verständigt. Das Abkommen zielt darauf ab, Kosten zu senken, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Bis 2030 sollen in der Sparte mehr als 7.600 Arbeitsplätze abgebaut werden – vor allem durch freiwillige Programme und Versetzungen.

Der Restrukturierungsplan sieht eine Verkürzung der Arbeitszeit um sieben Prozent für Beschäftigte der Division E sowie an ausgewählten Standorten vor. Eine für April 2026 geplante Lohnerhöhung von 3,1 Prozent für Tarifbeschäftigte in Deutschland wird nun erst im Oktober 2026 wirksam. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Pakets, das bis 2027 Einsparungen von über 500 Millionen Euro bringen soll.

Das Unternehmen wird die Entwicklung in einigen Produktbereichen einstellen, andere jedoch vorantreiben – etwa die TherMaS-Technologie und das 8HP-evo-Getriebe. Acht globale Standorte, darunter Friedrichshafen in Deutschland, Gray Court und Clemson in den USA sowie Niederlassungen in China, Indien, Brasilien und Mexiko, bleiben in diese Projekte eingebunden. ZF sichert zudem zu, die Antriebstechnik für Pkw im Konzern zu halten und gleichzeitig neue Partnerschaften im Ökosystem zu prüfen.

Zur Unterstützung der Belegschaft wird das Unternehmen Mitarbeiter bei Umschulungen oder dem Wechsel in neue Positionen begleiten. Die Beschaffung von Elektromotoren und Wechselrichtern soll gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern überprüft werden, um sie an die künftige Nachfrage anzupassen.

Die Vereinbarung stellt sicher, dass die Division E Teil von ZF bleibt, mit Fokus auf Kosteneffizienz und Innovation. Durch freiwillige Programme und Versetzungsmöglichkeiten soll der Personalabbau schrittweise erfolgen – ohne betriebsbedingte Kündigungen. Die Maßnahmen treten in den kommenden Jahren in Kraft, wobei erste Einsparungen bereits bis 2027 realisiert werden sollen.

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