Zoll findet 14 Kilo unversteuerten Shisha-Tabak in Freiburger Bar
Zollbeamte haben in einer Shisha-Bar in Freiburg mehr als 14 Kilogramm unversteuerten Wasserpfeifentabak beschlagnahmt. Die Entdeckung gelang während einer Routinekontrolle durch das Hauptzollamt Lörrach. Die Behörden verdächtigen den Inhaber der Bar, Tabaksteuern in Höhe von etwa 700 Euro hinterzogen zu haben.
Der unversteuerte Tabak war in der Küche und im Keller des Lokals versteckt worden. Nach deutschem Recht müssen alle Tabakwaren über einen gültigen Steueraufkleber verfügen, um legal verkauft werden zu dürfen. Dem Besitzer drohen nun Vorwürfe wegen unterlassener Abgabenzahlung.
Im vergangenen Jahr führte der deutsche Zoll bundesweit rund 1.200 Kontrollen in Shisha-Bars durch. Dabei wurden etwa 800 Fälle von illegalem Handel mit unversteuertem Tabak dokumentiert. 2024 stieg die Zahl der Überprüfungen auf etwa 1.400 an, wobei rund 900 Vorgänge an die Staatsanwaltschaft gemeldet wurden.
Der beschlagnahmte Tabak bleibt vorerst in behördlicher Verwahrung, während die Ermittlungen andauern. Bei einer Verurteilung muss der Barbesitzer mit Strafen wegen Steuerhinterziehung rechnen. In den letzten Jahren haben die deutschen Behörden die Bekämpfung des Handels mit unversteuertem Tabak deutlich verschärft.






