30 April 2026, 16:31

26 Jahre Angst – dann wagte er den Aufstieg in die Hamburger Dom-Gondel

Eine Achterbahn auf dem Gipfel eines Hügels mit einer bewölkten Himmel, umgeben von Stützpfählen und -strukturen.

26 Jahre Angst – dann wagte er den Aufstieg in die Hamburger Dom-Gondel

Ein langjähriger Bewohner des Hamburger Heiligengeistfelds stand jahrzehntelang einer tief verwurzelten Angst vor dem berühmten Dom-Volksfest gegenüber. 26 Jahre lang beobachtete er die Adrenalinjunkies aus sicherer Distanz – bis zwei Freunde ihn überredeten, es selbst zu versuchen. Was folgte, war eine unerwartete Fahrt hoch über den Köpfen der Menge.

Der Hamburger Dom ist im Laufe der Jahre immer wilder geworden. Seine Attraktionen drehen, stürzen und wirbeln heute mit noch größerer Wucht. Der Anwohner, der in unmittelbarer Nähe zum Festgelände lebt, schüttelte oft nur den Kopf über die Mutproben, die er von seinem Balkon aus mitverfolgte.

Doch diesmal war das Abenteuer nicht seine Idee. Zwei Freunde – einer von ihnen ein eingefleischter Dom-Fan – überzeugten ihn, eine Aussichtsgondel zu betreten. Anders als die meisten atemberaubenden Fahrgeschäfte des Doms stieg diese geradlinig 70 Meter in die Höhe – und das ohne Rotation. Zudem bot sie reichlich Haltemöglichkeiten, was die Nervosität etwas dämpfte.

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Vor dem Start wurde eine klare Regel aufgestellt: "Wer mit mir hochfährt, fährt auch mit mir wieder runter." Oben angekommen, stand das Urteil fest: "Einmal reicht – nie wieder!" Selbst der Gedanke, an einem Losstand einen riesigen Stofftiergewinn einheimsen zu können, hielt ihn davon ab, ein weiteres Ticket zu lösen.

Das kurze Intermezzo in lufteriger Höhe endete ohne Zwischenfall. Die Überredungskunst der Freunde führte zu einem einmaligen, unvergesslichen Aufstieg – doch an eine Wiederholung ist nicht zu denken. Vorerst bleiben die wildesten Attraktionen des Doms ein Spektakel, das sich am besten vom Boden aus genießen lässt.

Quelle