Bremer Kulturszene glänzt in Berlin mit Literatur und tierischer Kunst
Sandro GuteBremer Kulturszene glänzt in Berlin mit Literatur und tierischer Kunst
Ein Abend der Literatur und Kunst fand diese Woche in der Landesvertretung Bremens in Berlin statt. Die Veranstaltung bot Lesungen lokaler Autor:innen sowie die Eröffnung einer neuen Ausstellung und präsentierte damit das kreative Schaffen der aufstrebenden Bremer Kulturszene.
Die Zusammenkunft unterstrich zudem die anhaltende Förderung der Stadt für Künstler:innen durch Initiativen wie das Bremer Stipendium und das Artist-in-Residence-Programm.
Den Auftakt bildeten Lesungen dreier aktueller Stipendiat:innen: Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer. Sie stellten ihre neuesten literarischen Projekte einem Publikum aus Gästen und Vertreter:innen der Öffentlichkeit vor. Ihre Werke spiegeln die Vielfalt des Bremer Schreibens wider – von neuen Stimmen bis zu etablierteren Namen.
Parallel zu den Lesungen wurde die Ausstellung Eine tierisch gute Idee offiziell eröffnet. Die Schau zeigt Arbeiten von Anke Bär, Valeska Scholz und Hemmer, die sich alle mit Mensch-Tier-Beziehungen und der Kunst des Erzählens auseinandersetzen. Die Werke sind bis zum 19. Dezember 2025 zu sehen, der Eintritt ist nach vorheriger Anmeldung kostenlos.
Staatsrätin Nancy Böhning betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Landesvertretung als "wichtige Brücke zwischen Bremen und Berlin". Sie hob deren Rolle bei der Förderung des kulturellen Austauschs hervor, etwa durch das Artist-in-Residence-Programm, das Bremer Künstler:innen Arbeitsaufenthalte in der Hauptstadt ermöglicht.
Die Ausstellung ist Teil der Reihe Twogether – herausragende Satzzeichen, die 2025 von Januar bis Dezember läuft. Neben den Hauptpräsentationen umfasst das Programm Beiträge von Künstler:innen wie Anna Hilti und Markus Vater sowie Ausstellungen zeitgenössischer Bremer Kunst. Die Reihe zielt darauf ab, die Verbindungen zwischen den beiden Städten durch ein ganzjähriges kreatives Programm zu stärken.
Der Abend vereinte Schriftsteller:innen und bildende Künstler:innen und zeigte, wie Literatur und Kunst einander bereichern können. Das Bremer Stipendium und das Artist-in-Residence-Programm fördern diese Kooperationen weiterhin und sorgen dafür, dass das kulturelle Schaffen Bremens ein breiteres Publikum erreicht. Die Ausstellung und die begleitenden Veranstaltungen bleiben bis Jahresende für die Öffentlichkeit zugänglich.






