VAG Freiburg gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis für grüne Verkehrswende
Gretel BirnbaumVAG Freiburg gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis für grüne Verkehrswende
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) hat den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie "Mobilitätsdienstleistungen" gewonnen. Die Auszeichnung würdigt ihr Engagement für klimaneutrale Betriebsabläufe und innovative grüne Verkehrslösungen. Das Unternehmen treibt den Ausbau von Elektrobussen, erneuerbaren Energien und einer strengen Emissionsbilanzierung voran, um seine ehrgeizigen Ziele bis 2035 zu erreichen.
Die VAG übernimmt eine Vorreiterrolle bei der nachhaltigen Stadtmobilität, indem sie die CO₂-Bilanzierung fest in ihre Planungsprozesse integriert. Erstmals wurde diese Methode bei einem Großprojekt angewendet – der Gleisneuordnung zwischen Landwasser und Betzenhausen – um Emissionen bereits vor Baubeginn zu reduzieren. Darüber hinaus prüft das Unternehmen seit Neuestem alle Beschaffungen auf Einhaltung von Menschenrechts- und Nachhaltigkeitsstandards.
Der Umstieg auf Elektromobilität schreitet rasant voran: Erst kürzlich wurden 22 neue E-Busse in die Flotte aufgenommen, und ein zweites E-Bus-Betriebshof ging in Betrieb. Damit liegt der Anteil elektrisch betriebener Busse bereits bei etwa zwei Dritteln des Gesamtbestands. Der benötigte Strom stammt vollständig aus erneuerbaren Quellen, darunter eigene Solaranlagen der VAG sowie regionale Windparks.
Um ihren CO₂-Fußabdruck weiter zu verringern, hat das Unternehmen ein systematisches Energiemanagement eingeführt. Dieses identifiziert zusätzliche Einsparpotenziale und unterstützt das Ziel der vollen Klimaneutralität bis 2035. Die Vorstandsmitglieder Oliver Benz und Stephan Bartosch betonten, dass der Preis die jahrelangen Anstrengungen würdige, die VAG zu einem Vorbild für grünen ÖPNV zu machen.
Mit der Kombination aus Elektrobussen, Ökostrom und präziser Emissionserfassung festigt die VAG ihre Position als Pionier der nachhaltigen Mobilität – mit bereits umgesetzten konkreten Maßnahmen. Bis 2035 will das Unternehmen vollständig ohne klimaschädliche Emissionen arbeiten.






