Christian Ulmen in der Kritik: Missbrauchsvorwürfe erschüttern die Medienbranche
Oswin BolanderErste 'Arschlecken'. Star bricht Schweigen - Christian Ulmen in der Kritik: Missbrauchsvorwürfe erschüttern die Medienbranche
Schauspieler Christian Ulmen sieht sich seit Ende 2025 wachsender Kritik ausgesetzt, nachdem Collien Fernandes ihn der körperlichen Gewalt, der Erstellung von Deepfake-Pornografie und anderen Formen des Missbrauchs beschuldigt hatte. Die Vorwürfe, die in einem Der-Spiegel-Bericht veröffentlicht wurden, veranlassten die Streaming-Plattform Joyn, seine Serie jerks. aus dem Programm zu nehmen. Während sich viele Prominente hinter Fernandes stellen, betont der Sender ProSieben die Bedeutung der Unschuldsvermutung bis zum Beweis des Gegenteils.
Der Streit begann, als Fernandes ihre Erlebnisse in einem ausführlichen Interview schilderte. Ihre Aussagen stießen schnell auf Resonanz, zahlreiche Stars äußerten sich solidarisierend in den sozialen Medien. Darunter war auch Pheline Roggan, bekannt aus jerks., die sich öffentlich hinter Fernandes stellte.
Roggan lobte Fernandes' Mut, sich zu äußern, und bezeichnete ihr Vorgehen als ermächtigend für andere Frauen, die Missbrauch erlebt hätten. Dabei bezog sie sich auf die berühmten Worte von Gisèle Pelicot, die die Schuld von den Opfern auf die Täter verlagere. Bis zum 20. März 2026 gab es keine weiteren Stellungnahmen von bedeutenden Persönlichkeiten oder Institutionen zu dem Fall.
Die Entscheidung von Joyn, jerks. von der Plattform zu entfernen, war eine deutliche Reaktion auf die Vorwürfe. ProSieben hingegen hielt an seiner Position zu einem fairen Verfahren fest und vermied jede direkte Kommentierung der Anschuldigungen.
Die Vorwürfe gegen Ulmen haben die öffentliche Meinung verändert – viele stellen sich hinter Fernandes. Joyns Schritt, jerks. abzusetzen, zeigt die unmittelbare Wirkung der Anschuldigungen, während ProSiebens Haltung das rechtliche Prinzip der Unschuldsvermutung unterstreicht. Bisher liegen keine weiteren Updates oder offizielle Reaktionen vor.






