Freiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomie und KMU in Existenznot
Gretel BirnbaumFreiburger Verpackungssteuer bringt Gastronomie und KMU in Existenznot
Freiburger Verpackungssteuer stößt auf massiven Widerstand
Die Freiburger Verpackungsabgabe sieht sich wachsender Kritik von lokalen Unternehmen und Wirtschaftsverbänden ausgesetzt. Restaurants, Catering-Dienstleister und Lieferdienste beklagen, dass die Steuer die Kosten in die Höhe treibt und Arbeitsplätze gefährdet. Einige Betriebe haben bereits Aufträge verloren oder Personal abbauen müssen – als direkte Folge der zusätzlichen Belastungen.
Allein für Veranstaltungen fallen durch die Abgabe hunderte Euro an Mehrkosten an, was besonders kleine und mittlere Unternehmen unter Druck setzt. Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) fordert die sofortige Abschaffung der Steuer und argumentiert, die finanzielle Belastung sei auf Dauer nicht tragbar. Auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) berichtet, dass viele Gastronomen mit den zusätzlichen Ausgaben kämpfen.
Unternehmen warnen zudem, dass praktikable Alternativen wie Mehrwegsysteme im Alltagsbetrieb oft schwer umsetzbar seien. Einige Firmen verlagern bereits Aufträge in benachbarte Regionen, um die Steuer zu umgehen, andere mussten Stellen streichen. Sollte die Regelung bestehen bleiben, drohen weitere Entlassungen.
Die Freiburger Stadtverwaltung hat zwar angekündigt, die Abgabe im Herbst zu überprüfen. Betroffene Unternehmen halten diesen Zeitplan jedoch für zu zögerlich und fordern die Politik zum schnelleren Handeln auf.
Steuer belastet Gastronomie und Eventbranche Die Verpackungssteuer setzt Freiburgs Gastgewerbe und Veranstaltungssektor weiter zu. Mit verlorenen Aufträgen, Stellenabbau und steigenden Kosten drängen die Betriebe auf eine zügige Lösung. Die für die kommenden Monate geplante Überprüfung durch die Stadt könnte für manche kämpfende Unternehmen zu spät kommen.






