Geretteter Gibbon Jimmy enthüllt Deutschlands dunkle Seite im illegalen Tierhandel
Geretteter Gibbon Jimmy enthüllt Deutschlands dunkle Seite im illegalen Tierhandel
Geretteter Weißhandgibbon Jimmy wirft Schlaglicht auf Deutschlands Probleme mit illegalem Tierhandel und überlasteten Tierheimen
Ein vom Aussterben bedrohter Weißhandgibbon namens Jimmy wurde in Deutschland aus einem winzigen Käfig befreit, in dem er gezwungen war, eine Windel zu tragen. Die Rettungsaktion erfolgte nach einem Hinweis einer PETA-Aktivistin, die sich als Käuferin ausgab. Unterdessen kämpfen die Tierheime des Landes mit massiven Finanzierungsengpässen, und der illegale Handel mit Wildtieren bleibt ein hartnäckiges Problem.
Jimmy, ein Weißhandgibbon, wurde unter beengten Bedingungen entdeckt, bevor die Polizei einschritt. Das Affenmännchen, das auf dem Schwarzmarkt für etwa 13.000 Euro gehandelt wird, sollte illegal an einen Käufer übergeben werden. Die PETA-Aktivistin Jana Hoger infiltrierte das Geschäft, indem sie sich als Interessentin ausgab, und alarmierte anschließend die Behörden.
Im deutschen Rechtssystem gibt es eine Schlupflücke, die den Verkauf geschmuggelter, geschützter Arten ermöglicht, sofern ihr Schutzstatus nicht offiziell anerkannt ist. Diese Regelungslücke begünstigt den anhaltenden illegalen Wildtierhandel, zu dem auch spektakuläre Fälle mit Papageien und Aras zählen. Offizielle Zahlen zur Gesamtzahl der gehandelten Tiere existieren nicht, doch die Besorgnis in der Bevölkerung ist groß.
Doch nicht nur exotische Arten bereiten Sorgen: Deutschlands Tierheime stehen unter wachsendem Druck. Mit rund 1.400 Einrichtungen bundesweit sind viele seit der COVID-19-Pandemie überlastet. Trotz einer Regierungszusage von 80 Millionen Euro sieht der Bundeshaushalt 2025 keine Mittel für Tierheime vor. Gleichzeitig tauchen monatlich bis zu 20.000 Welpen auf Online-Plattformen auf – oft aus unkontrollierten Zuchtbetrieben.
Auch die Agrarpolitik des Landes steht in der Kritik. Deutschland strebt bis 2030 einen Öko-Landbau-Anteil von 30 Prozent an, liegt bisher jedoch nur bei 11,5 Prozent. Der ehemalige Landwirtschaftsminister Cem Özdemir hatte zwar ein Förderprogramm für tierfreundliche Stallhaltung eingeführt, doch sein Nachfolger Alois Rainer – ein gelernter Metzger – ließ es auslaufen. Rainers Haltung zu Klimaschutz und Fleischkonsum sorgt zusätzlich für Kritik.
Jimmys Rettung unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen im Kampf gegen den illegalen Wildtierhandel in Deutschland. Tierheime müssen ohne die versprochenen Gelder auskommen, während die Regierungsziele im Öko-Landbau in weiter Ferne liegen. Das Auslaufen von Tierschutzprogrammen nährt zudem Zweifel am Engagement des Landes für den Schutz von Haus- und Wildtieren.
Hanka Rackwitz startet mit Dorfgaststätte in Sachsen-Anhalt durch
Vom Fernsehstar zur Gastwirtin: Hanka Rackwitz gibt ihrem Leben eine überraschende Wendung. Mit Kegelbahn, Bücherecke und viel Herz wird ihr historisches Haus in Freist bald zum Treffpunkt.
Bad Krozingen baut moderne Fahrradabstellanlagen am Bahnhof der Deutschen Bahn
Pendler in Bad Krozingen profitieren bald von sicheren Fahrradparkplätzen direkt am Bahnhof. Doch wie wirkt sich das auf den Autoverkehr aus? Ein Projekt mit Vorbildcharakter.
Universität Hohenheim wird drittes Mal für Vielfalt und Inklusion geehrt
Wie schafft es eine Uni, Jahr für Jahr zum Vorbild für Chancengleichheit zu werden? Die Hohenheimer Strategie überzeugt – mit messbaren Erfolgen und klaren Werten.
Grüne siegen knapp bei der Bundestagswahl in Baden-Württemberg – doch jetzt kommt der DGB-Druck
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit überraschendem Ausgang. Doch während die Grünen jubeln, stellt der DGB Forderungen, die die neue Regierung vor harte Proben stellen werden.
Vom "Hitler von Köln" zum Aufklärer: Axel Reitz bricht sein Schweigen
Er war der gefürchtete Neonazi – heute kämpft er gegen Hass. Axel Reitz' schonungslose Schilderungen in Ich war der Hitler von Köln zeigen, wie nah Extremismus und Ausstieg beieinanderliegen.
Deutsche Bahn investiert 50 Millionen Euro für mehr Sicherheit an großen Bahnhöfen
Mehr Sicherheitskräfte, schnellere Reparaturen und saubere Bahnhöfe: Die DB setzt auf eine Offensive für Fahrgäste. Stuttgart profitiert als einer der ersten Standorte.
Chaos-Wochenende: Polizei in Reutlingen und Esslingen im Dauereinsatz gegen Diebe und Raser
Einbruch in die Katharinenstraße, 200 km/h in der 120er-Zone und ein Exhibitionist am Baggersee. Die Polizei ermittelt in mehreren spektakulären Fällen. Was steckt hinter der Kriminalwelle?
Söder ignoriert CDU-Niederlage in Baden-Württemberg und setzt auf Wirtschaftskurs
Eine peinliche Kampagne, zwei umstrittene Videos – und trotzdem behauptet Söder: Die Union gehe "gestärkt" aus der Wahl. Doch was kommt nach dem Eklat um Manuel Hagel? Die Grünen jubeln, die CDU rechnet ab. Doch der CSU-Chef lenkt den Blick schon auf den nächsten Machtkampf: den Bundesrat.
Universität Hohenheim wird drittes Mal für Vielfalt und Inklusion geehrt
Wie schafft es eine Uni, Jahr für Jahr zum Vorbild für Chancengleichheit zu werden? Die Hohenheimer Strategie überzeugt – mit messbaren Erfolgen und klaren Werten.
Neuer Regionalrat will Innovation am Oberrhein gezielt fördern und vernetzen
Fördergelder allein reichen nicht – jetzt geht es um Umsetzung. Wie die Region ihre versteckten Potenziale hebt und KMU den Zugang zu Wissen erleichtert.
Bodensee-Region beschließt umstrittenen Windkraft-Ausbau mit 160 neuen Anlagen
160 neue Windräder sollen entstehen, doch der Widerstand ist groß. Während die Grünen den Plan feiern, warnen Gegner vor "Vogelhäckslern" und undurchsichtigen Verfahren.
Hensoldt plant massiven Ausbau in Aalen – Hunderte Jobs in Aussicht
Aalen wird zum Hochtechnologie-Hotspot: Hensoldt will Produktionsflächen ausbauen und setzt auf Optronik-Innovationen. Doch was bedeutet das für die Region?